Wer mit dem Camper unterwegs ist, kennt die Situation: Man hat eine schöne Region entdeckt, möchte möglichst abseits der großen Campingplätze übernachten und sucht nach einem passenden Stellplatz. Vielleicht soll es eine ruhige Wiese mit Aussicht sein, vielleicht ein kleiner Platz bei einem Bauernhof oder einfach nur eine unkomplizierte Übernachtungsmöglichkeit für die Durchreise. Genau hier können die richtigen Camping-Apps eine echte Hilfe sein.
Seit ich mit meinem selbst ausgebauten Fiat Ducato unterwegs bin, gehören verschiedene Anwendungen fest zu meiner Reiseplanung. Dabei habe ich festgestellt, dass es nicht unbedingt die eine perfekte Camping-App gibt. Vielmehr kommt es darauf an, welche Erwartungen man an einen Stellplatz hat und wie man unterwegs sein möchte.
Ich persönlich bevorzuge ruhige, möglichst abgelegene Plätze in der Natur. Große Campingplätze, auf denen ein Wohnmobil neben dem anderen steht, sind eher nicht mein Ding. Gleichzeitig muss ich aber auch nicht grundsätzlich auf jeden Komfort verzichten. Eine Toilette oder Dusche in der Nähe ist durchaus angenehm, besonders wenn man mehrere Tage unterwegs ist.
Inzwischen nutze ich sieben Apps für ganz unterschiedliche Aufgaben. Einige helfen mir dabei, besondere Stellplätze zu entdecken, andere sind praktisch für spontane Zwischenstopps. Und dann gibt es Anwendungen, auf die ich bei der Navigation oder der Dokumentation meiner Reisen nicht verzichten möchte.
Welche Camping-Apps ich verwende, warum Nomady und VanSite bei mir ganz oben stehen und worauf ich bei der Auswahl eines Stellplatzes achte, erfährst Du in diesem Beitrag.
Nomady und VanSite – meine Favoriten für besondere Stellplätze
Wenn ich eine Reise plane und schon vorher nach schönen Übernachtungsmöglichkeiten suche, sind Nomady und VanSite meistens meine ersten Anlaufstellen. Beide Plattformen verfolgen ein Konzept, das sehr gut zu meiner Art des Reisens passt: Statt großer Campinganlagen stehen individuelle Stellplätze bei privaten Gastgebern im Mittelpunkt.
Nomady – naturnah übernachten und besondere Orte entdecken
Nomady gehört mittlerweile ganz klar zu meinen Lieblingsplattformen. Hier bieten private Gastgeber Stellplätze an, die oft weit entfernt von den üblichen Campingplätzen liegen. Das kann eine Wiese auf einem Bauernhof sein, ein Platz mit beeindruckender Aussicht oder ein kleines Grundstück mitten in der Natur.
Was mir an Nomady besonders gefällt, ist die Kombination aus Ruhe, Individualität und einer gewissen Planbarkeit. Ich kann mir schon vor der Reise einen passenden Platz aussuchen, die Ausstattung prüfen und meinen Aufenthalt buchen. Dabei muss ich nicht zwangsläufig auf Annehmlichkeiten verzichten. Manche Gastgeber stellen Toiletten, Duschen oder andere Einrichtungen zur Verfügung. Andere Plätze sind bewusst sehr einfach gehalten und eher für autarke Camper gedacht.
Wie gut das funktionieren kann, haben wir auf unserer Reise durch die Schweiz und Norditalien erlebt. Dort haben wir mehrere Stellplätze über Nomady gebucht und dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir der Platz am Sihlsee, unsere Übernachtung in Faido und der wunderschöne Ausblick auf den Lauerzersee.
Gerade solche Orte machen für mich den Reiz des Reisens mit dem eigenen Van aus. Man steht nicht auf einem austauschbaren Campingplatz, sondern entdeckt einen Ort, den man wahrscheinlich sonst nie kennengelernt hätte.
Allerdings sollte man vor einer Buchung nicht nur auf die schönen Bilder achten. Gerade bei abgelegenen Stellplätzen ist die Zufahrt ein wichtiger Punkt. In Faido beispielsweise war die Anfahrt teilweise eng und unbefestigt. Mit einem größeren Fahrzeug sollte man deshalb genau prüfen, ob die Zufahrt geeignet ist.
Wenn Du mehr über unsere Erfahrungen mit Nomady lesen möchtest, findest Du in meinem Reisebericht „Mit dem Camper durch die Schweiz und Norditalien – unsere Nomady-Tour“ die gesamte Strecke und die Stellplätze, die wir besucht haben.
VanSite – private Stellplätze mit viel Privatsphäre
Eine weitere Plattform, die ich gerne für die Stellplatzsuche nutze, ist VanSite. Auch hier bieten private Gastgeber besondere Übernachtungsmöglichkeiten an. Die Auswahl reicht von einfachen Stellflächen in der Natur über Bauernhöfe bis hin zu Plätzen bei Winzern und anderen ungewöhnlichen Standorten.
Der große Vorteil liegt für mich darin, dass man gezielt nach kleinen, privaten Stellplätzen suchen kann. Statt dicht an dicht mit vielen anderen Fahrzeugen zu stehen, hat man häufig deutlich mehr Platz und Privatsphäre.
Ähnlich wie bei Nomady lässt sich vor der Buchung prüfen, welche Ausstattung vorhanden ist. Das finde ich gerade dann wichtig, wenn ich nach einem abgelegenen Stellplatz suche, aber trotzdem eine Toilette oder die Möglichkeit zum Duschen nutzen möchte. Allerdings darf man solche Einrichtungen nicht grundsätzlich erwarten. Manche Plätze bieten nur die Stellfläche, während andere zusätzliche Ausstattung bereithalten, teilweise gegen Aufpreis.
VanSite bietet außerdem verschiedene Passmodelle an, die für Camper interessant sein können, die besonders häufig unterwegs sind. Ob sich ein solcher Pass lohnt, hängt natürlich davon ab, wie oft man über die Plattform bucht und welche Stellplätze man nutzen möchte.
Für mich sind Nomady und VanSite deshalb keine direkten Konkurrenten, bei denen ich mich zwingend für eine Plattform entscheiden müsste. Vielmehr ergänzen sie sich. Nicht jeder Gastgeber bietet seine Fläche auf beiden Portalen an, und gerade in unterschiedlichen Regionen kann die Auswahl erheblich variieren.
Wenn ich also einen besonderen Stellplatz suche, schaue ich grundsätzlich bei beiden Plattformen vorbei.
park4night und Camping App – wenn es unterwegs spontan wird
So schön es ist, besondere Stellplätze im Voraus zu buchen, möchte ich auf meinen Roadtrips trotzdem flexibel bleiben. Nicht immer weiß ich morgens schon, wo ich abends stehen werde. Manchmal entdecke ich unterwegs einen interessanten Ort, bleibe länger als geplant oder ändere spontan meine Route.
In solchen Situationen sind Anwendungen hilfreich, bei denen nicht unbedingt die Buchung eines besonderen Stellplatzes im Vordergrund steht, sondern die möglichst unkomplizierte Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit.
park4night – mein praktischer Begleiter für spontane Übernachtungen
park4night dürfte zu den bekanntesten Anwendungen unter Campern gehören. Das Grundprinzip ist einfach: Reisende tragen interessante Orte ein, ergänzen Fotos und Bewertungen und teilen ihre Erfahrungen mit anderen Nutzern.
Dadurch findet man nicht nur offizielle Wohnmobilstellplätze und Campingplätze, sondern auch Parkmöglichkeiten und andere interessante Orte für einen Zwischenstopp.
Besonders hilfreich finde ich die Kommentare anderer Reisender. Sie geben häufig einen besseren Eindruck davon, wie ein Platz tatsächlich aussieht, ob die Anfahrt problemlos möglich ist und welche Besonderheiten man beachten sollte.
Für mich ist park4night deshalb in erster Linie eine App für spontane Situationen. Wenn ich unterwegs bin und am Abend eine Übernachtungsmöglichkeit benötige, kann ich relativ schnell nach geeigneten Plätzen in der Umgebung suchen.
Allerdings hat diese Art der Stellplatzsuche auch ihre Grenzen. Nicht jeder Eintrag ist automatisch aktuell, und nicht jeder als Übernachtungsmöglichkeit beschriebene Platz darf tatsächlich dafür genutzt werden. Gerade bei frei zugänglichen Parkplätzen können sich die örtlichen Regelungen ändern. Auch eine positive Bewertung bedeutet nicht, dass Übernachten dort grundsätzlich erlaubt ist.
Deshalb verlasse ich mich nicht ausschließlich auf die Angaben in der App, sondern achte zusätzlich auf die Beschilderung vor Ort und die geltenden Regeln.
Camping App – mehr als nur eine Stellplatzdatenbank
Mit der Camping App von camping-app.eu nutze ich eine weitere Anwendung, die sich besonders für die Suche nach Stell- und Campingplätzen eignet.
Im Unterschied zu den Plattformen für private Gastgeber bietet sie eine Mischung aus klassischen Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen und weiteren Übernachtungsmöglichkeiten. Dadurch kann sie sowohl für die Reiseplanung als auch für spontane Zwischenstopps interessant sein.
Praktisch sind vor allem die verschiedenen Such- und Filtermöglichkeiten. Je nachdem, was man benötigt, kann man beispielsweise nach Ausstattung, Lage oder bestimmten Stellplatzarten suchen. Gerade wenn ich in einer Region unterwegs bin, in der ich über meine üblichen Apps nichts Passendes finde, kann eine zusätzliche Datenbank sehr hilfreich sein.
Die Camping App bietet darüber hinaus Funktionen zur Reiseplanung und ein digitales Logbuch. In der Pro-Version stehen unter anderem zusätzliche Offline-Funktionen zur Verfügung, was unterwegs in Regionen mit schlechter Netzabdeckung durchaus sinnvoll sein kann.
Ich sehe die Anwendung vor allem als Ergänzung zu park4night. Beide Apps helfen dabei, Stellplätze zu finden, setzen aber teilweise unterschiedliche Schwerpunkte und verfügen nicht über identische Datenbestände.
Für mich ist das ein guter Grund, mehrere Anwendungen auf dem Smartphone zu haben. Schließlich kann ein Stellplatz, der in einer App nicht auftaucht, in einer anderen durchaus zu finden sein.
AlpacaCamping – eine weitere Möglichkeit für naturnahe Übernachtungen
Mit AlpacaCamping gibt es noch eine Plattform, die sich auf individuelle Stellplätze spezialisiert hat. Besonders interessant sind hier die zahlreichen Angebote bei privaten Gastgebern und landwirtschaftlichen Betrieben.
Stell Dir vor, Du stehst mit Deinem Camper auf einer Wiese neben einer Pferdekoppel, bei einem kleinen Bauernhof oder mitten im Grünen. Genau solche Übernachtungsmöglichkeiten findet man über AlpacaCamping.
Das Konzept erinnert an Nomady und VanSite und passt deshalb ebenfalls gut zu meinen Vorstellungen vom Reisen. Anstatt einen klassischen Campingplatz anzusteuern, kann man gezielt nach kleinen Stellplätzen mit einem besonderen Umfeld suchen.
Für mich ist AlpacaCamping allerdings eher eine zusätzliche Option als die erste Anlaufstelle. Meine persönlichen Favoriten bleiben Nomady und VanSite. Trotzdem lohnt es sich, die Plattform im Hinterkopf zu behalten, denn auch hier unterscheiden sich die verfügbaren Angebote je nach Region.
Gerade bei der Suche nach einem naturnahen Stellplatz in Deutschland würde ich deshalb durchaus einen Blick auf AlpacaCamping werfen.
Google Maps – unverzichtbar für meine Navigation
Während die bisherigen Apps hauptsächlich bei der Stellplatzsuche helfen, übernimmt Google Maps für mich eine andere Aufgabe. Die Anwendung gehört zu meinen wichtigsten Werkzeugen, wenn ich mit dem Fiat Ducato unterwegs bin.
Egal ob es zum nächsten gebuchten Stellplatz geht, ich einen Supermarkt suche oder spontan einen interessanten Ort entlang meiner Route besuchen möchte – Google Maps ist bei mir ständig im Einsatz.
Besonders schätze ich die Möglichkeit, unterwegs unkompliziert weitere Ziele einzubauen. Wenn ich beispielsweise in einer schönen Region unterwegs bin und einen interessanten Aussichtspunkt entdecke, kann ich diesen relativ einfach in meine Route aufnehmen. Auch Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten oder Sehenswürdigkeiten lassen sich schnell finden.
Allerdings gibt es einen wichtigen Punkt, den man bei der Navigation mit einem größeren Camper beachten sollte: Google Maps ist keine spezielle Wohnmobilnavigation.
Die Anwendung berücksichtigt Fahrzeugabmessungen wie Höhe, Breite oder Länge nicht in dem Umfang, wie es spezielle Navigationssysteme für Wohnmobile tun. Gerade in ländlichen Regionen kann das problematisch werden, wenn die vorgeschlagene Route über besonders enge Straßen oder ungeeignete Zufahrten führt.
Deshalb prüfe ich bei abgelegenen Stellplätzen nach Möglichkeit bereits im Voraus, wie die letzten Kilometer der Anfahrt aussehen. Hier können die Beschreibungen der Gastgeber, Satellitenbilder und zusätzliche Hinweise zur Zufahrt sehr hilfreich sein.
Für meine alltägliche Navigation möchte ich Google Maps trotzdem nicht missen. Man sollte sich lediglich bewusst sein, dass die vorgeschlagene Route nicht automatisch für jedes Fahrzeug geeignet ist.
Polarsteps – meine Reisen als digitales Tagebuch festhalten
Eine Anwendung, die für mich noch einmal eine ganz andere Bedeutung hat, ist Polarsteps.
Während die anderen Apps dabei helfen, meine Reisen zu organisieren oder geeignete Stellplätze zu finden, nutze ich Polarsteps hauptsächlich, um meine Erlebnisse festzuhalten.
Die App zeichnet zurückgelegte Routen auf und ermöglicht es, einzelne Stationen mit Fotos, Videos und Texten zu ergänzen. So entsteht im Laufe einer Reise ein digitales Tagebuch, das sich später jederzeit wieder aufrufen lässt.
Gerade weil ich leidenschaftlich gerne fotografiere, gefällt mir dieses Konzept besonders gut. Schließlich sind es nicht nur die gefahrenen Kilometer oder die besuchten Orte, an die man sich später erinnern möchte. Vielmehr sind es oft die kleinen Erlebnisse unterwegs, ein besonderer Ausblick oder ein spontaner Zwischenstopp, die eine Reise ausmachen.
Praktisch ist außerdem, dass Polarsteps die Route auch ohne dauerhafte Internetverbindung aufzeichnen kann. Die Reisen lassen sich anschließend mit Freunden oder der Familie teilen. Dabei kann man selbst festlegen, wer die Inhalte sehen darf.
Für mich steht bei Polarsteps allerdings nicht die Reichweite in sozialen Netzwerken im Vordergrund. Ich nutze die Anwendung vielmehr als persönliches Reisetagebuch und als Möglichkeit, meine Erlebnisse mit Menschen zu teilen, die sich dafür interessieren.
Gerade in Verbindung mit meiner Fotografie und den Reiseberichten auf meiner Website ist das eine schöne Ergänzung.
Wie ich die verschiedenen Camping-Apps miteinander kombiniere
Die sieben Anwendungen erfüllen für mich ganz unterschiedliche Aufgaben. Deshalb würde ich auch nicht behaupten, dass eine davon grundsätzlich besser ist als alle anderen.
Wenn ich eine Reise vorbereite und gezielt nach schönen, abgelegenen Stellplätzen suche, beginne ich meistens bei Nomady oder VanSite. Dort finde ich häufig genau die Art von Übernachtungsmöglichkeiten, die mir besonders gut gefällt.
Möchte ich dagegen spontan einen Platz für die Nacht finden, greife ich eher zu park4night oder der Camping App. Beide bieten eine breite Auswahl an unterschiedlichen Stellplätzen und können gerade auf längeren Fahrten hilfreich sein.
AlpacaCamping dient mir als weitere Möglichkeit, wenn ich nach privaten Stellplätzen suche und auf den anderen Plattformen noch nicht fündig geworden bin.
Sobald das nächste Ziel feststeht, übernimmt Google Maps die Navigation. Und während der gesamten Reise sorgt Polarsteps dafür, dass ich meine zurückgelegte Strecke und die besuchten Orte später noch einmal nachvollziehen kann.
So entsteht eine Kombination, die für mich sehr gut funktioniert, ohne dass ich ständig zwischen unzähligen Anwendungen wechseln muss.
Worauf Du bei der Stellplatzsuche achten solltest
Unabhängig davon, welche Camping-App Du verwendest, solltest Du Dich niemals ausschließlich auf schöne Bilder oder positive Bewertungen verlassen.
Für mich spielen neben der Lage vor allem die Zufahrt, die erlaubte Nutzung und die vorhandene Ausstattung eine wichtige Rolle. Besonders bei privaten oder abgelegenen Stellplätzen lohnt es sich, die Beschreibung aufmerksam zu lesen. Ein Platz kann auf den Fotos noch so schön aussehen – wenn die Zufahrt für den eigenen Camper ungeeignet ist, hilft einem die beste Aussicht wenig.
Auch bei der Ausstattung sollte man genauer hinschauen. Nicht jeder naturnahe Stellplatz verfügt über eine Toilette, Dusche oder Stromversorgung. Wer nicht vollständig autark unterwegs ist, sollte sich deshalb bereits im Voraus informieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der verantwortungsvolle Umgang mit solchen Orten. Gerade wenn man gerne abseits der großen Campingplätze unterwegs ist, sollte es selbstverständlich sein, die Natur zu respektieren, keinen Müll zurückzulassen und die geltenden Regeln einzuhalten.
Besonders wichtig: Ein Eintrag in einer Camping-App ist keine rechtliche Erlaubnis zum Übernachten. Ob man an einem bestimmten Ort stehen oder campen darf, hängt von den jeweiligen örtlichen Vorschriften und gegebenenfalls der Zustimmung des Eigentümers ab.
Nur wenn wir mit solchen Plätzen verantwortungsvoll umgehen, werden sie hoffentlich auch in Zukunft für uns Camper zugänglich bleiben.
Mein Fazit – die richtige Mischung macht den Unterschied
Wenn ich mich auf zwei Apps für die Suche nach besonderen Stellplätzen beschränken müsste, würde meine Wahl ganz klar auf Nomady und VanSite fallen. Beide passen hervorragend zu meiner Art des Reisens und bieten die Möglichkeit, außergewöhnliche Orte abseits der klassischen Campingplätze zu entdecken.
park4night ist dagegen mein praktischer Begleiter für spontane Übernachtungen, während die Camping App und AlpacaCamping meine Auswahl sinnvoll erweitern.
Google Maps möchte ich bei der Navigation nicht missen, und mit Polarsteps habe ich eine schöne Möglichkeit gefunden, meine Reisen dauerhaft festzuhalten.
Natürlich muss nicht jeder Camper dieselben Apps verwenden. Wer hauptsächlich auf großen Campingplätzen übernachtet, hat andere Anforderungen als jemand, der möglichst abgelegene Stellplätze sucht. Und wer seine Reisen lieber spontan gestaltet, benötigt möglicherweise andere Werkzeuge als jemand, der jede Übernachtung bereits im Voraus plant.
Für mich liegt der größte Vorteil darin, dass ich nicht von einer einzelnen Plattform abhängig bin. Ich kann verschiedene Möglichkeiten miteinander vergleichen und die Anwendung auswählen, die gerade am besten zu meiner Reise passt.
Denn genau darum geht es für mich beim Reisen mit dem eigenen Van: die Freiheit zu haben, neue Orte zu entdecken, spontan die Route zu ändern und dort zu bleiben, wo es einem besonders gut gefällt.
Welche Camping-Apps nutzt Du unterwegs? Hast Du einen persönlichen Favoriten oder vielleicht eine Anwendung, die in meiner Auswahl noch fehlt? Schreib es mir gerne in die Kommentare. Ich freue mich über neue Tipps und Erfahrungen!
Relevante Links
- Nomady – Naturnahe Stellplätze bei privaten Gastgebern
- VanSite – Private Stellplätze und besondere Übernachtungsmöglichkeiten
- park4night – Stellplätze und Übernachtungsmöglichkeiten entdecken
- Camping App – Stellplatzsuche und Reiseplanung
- AlpacaCamping – Individuelle Stellplätze in der Natur
- Google Maps – Navigation und Routenplanung
- Polarsteps – Reisen dokumentieren und teilen
- Mit dem Camper durch die Schweiz und Norditalien – Unsere Nomady-Tour





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